Auf dem Europäischen Finanzkongress (Sopot, 1.–3. Juni 2020) wurden die Rahmenbedingungen für Unternehmen in der Ukraine und die Finanzierung des Wiederaufbaus der Ukraine erörtert. Der EFC erarbeitete die „Empfehlungen des Europäischen Finanzkongresses 2026 zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Ukraine“.
Die Organisatoren des EFC weisen auf vier Empfehlungen hin, die von den Teilnehmern als entscheidend für die effektive Mobilisierung von privatem Kapital für den Wiederaufbau der Ukraine angesehen werden:
- Schaffung eines gemeinsamen europäischen Kriegsgarantiemechanismus in einem Umfang, der den Bedürfnissen von Investoren und Finanzinstitutionen angemessen ist;
- Einführung eines Erstverlustfonds für Bankportfolios im Rahmen der Blended-Finance-Formel;
- Schaffung eines zentralen, öffentlichen Registers von Investitionsprojekten, die zur Finanzierung bereit sind („bankfähige Projekte“);
- Stärkung des institutionellen Vertrauens durch internationale Rechtsregulierungsmechanismen.
Die Empfehlungen basieren auf einer anonymen Umfrage unter den Teilnehmern des EKF-Rundtischs, die Finanzinstitute repräsentieren, welche aktiv nach Kapitalanlagemöglichkeiten in der Ukraine suchen. Sie wurden gemäß den Chatham-House-Prinzipien erstellt und konzentrieren sich auf Lösungen, die die Mobilisierung von privatem Kapital beschleunigen und das internationale Engagement im Wiederaufbauprozess der Ukraine ausweiten können.
An der EKF nahmen Vertreter der Polnisch-Ukrainischen Handelskammer teil: Volodymyr Lytvyn - Präsident der Kammer auf ukrainischer Seite, Piotr Ciarkowski - Vizepräsident, Sergiusz Horlach - Co-Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft, Petro Khimeychuk - CTO Future Processing Ukraine.
Der vollständige Text der EKF-Empfehlung ist beigefügt..